Strategiepapier
 Strategiepapier
CDU Potsdam Stadtbezirksverband Innenstadt/Nord

 
1. Ausgangssituation
 
1.1 Der größte Stadtbezirksverband (SBV) der CDU Potsdam muss in der
Bevölkerung und innerhalb der CDU Potsdam wieder die ihm zustehende
Rolle spielen.
 
Nur mit mehr Geschlossenheit und ausgeprägten Aktivitäten können wir
dieses Ziel gemeinsam erreichen.
 
1.2 Zur Verbesserung der Gesamtlage der CDU Potsdam muss auch die
Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung beitragen. Als wichtiger
Bestandteil der CDU Potsdam setzt sie Anregungen, Ideen und Beschlüsse
der Partei in die tägliche politische Arbeit der Ausschüsse und der
Stadtverordnetenversammlung um.
 
1.3 Die Bevölkerung Potsdams ist politisch sensibel und honoriert
Kommunalpolitiker, die sich kontinuierlich um Stadtfragen kümmern und vor
Ort präsent sind. Nicht nur in den neuen Stadtteilen fühlen sich Bürgerinnen
und Bürger von Politik und Verwaltung häufig vernachlässigt. Hier gilt es, das
Vertrauen der Bevölkerung wieder zu gewinnen.
 
2. Perspektive
 
2.1. Die dargestellten Ziele sind innerhalb des SBV durch organisatorische
und inhaltliche Aktivitäten des Vorstands anzugehen. Die Parteimitglieder sind
mitzunehmen, aber auch zu Engagement aufzufordern. Ohne Engagement
der Mitglieder-- jeder nach seinen Möglichkeiten -- kann die CDU nicht
vorwärts kommen, weder parteiintern noch in der Gesamtbevölkerung.
 
2.2. Der zeitliche Horizont der CDU Potsdam muss auf die Bundes- und
Landtagswahl 2013, die Stadtverordnetenwahl/Wahl der Ortsbeiräte 2014 und
in diesem Zusammenhang auch auf die OB-Wahl 2018 gerichtet sein.
Insbesondere die Wahlen 2014 und 2018 bilden eine Einheit und stehen im
Mittelpunkt der SBV-Aktivitäten.

3. Maßnahmen
 
3.1 Organisation SBV
 
Der Vorstand des SBV legt intern Verantwortlichkeiten und
Handlungsspielräume fest. Diese sind kontinuierlich anzupassen.

Der Vorstand des SBV führt einen langfristigen Terminkalender für Aktivitäten
des SBV.
 
Der Vorstand des SBV führt eine politische Themenliste, die ständig
aktualisiert wird.
 
Der Vorstand des SBV wird die vielfältigen Kapazitäten und Interessen der
CDU Mitglieder nutzen.
 
3.2 Kommunikation
 
Der Vorstand des SBV nimmt zu politischen Fragen eindeutig Stellung,
möglichst im Konsens mit Kreisverband und Fraktion. Die Bevölkerung soll
wissen, wofür der SBV in den verschiedenen Politikfeldern steht.
 
Der Vorstand des SBV strebt nach einer offenen und kontinuierlichen
Kommunikation innerhalb des Vorstands und nach außen (z.B. durch
öffentliche Vorstandssitzungen, Pressemitteilungen des SBV/der Fraktion/des
Kreisverbandes, Mitgliederbeteiligung).
 
Der Vorstand des SBV strebt weiterhin nach einer offenen und
kontinuierlichen Kommunikation unter den Mitgliedern. Die Kompetenzen und
Interessen unserer Mitglieder werden intensiv genutzt.
 
Der Vorstand setzt sich ein für eine vertrauensvolle Kommunikation mit der
CDU-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung Potsdam und dem
Kreisvorstand.
 
3.3 Konkrete Aktivitäten
 
Der Vorstand des SBV beteiligt die Mitglieder an Ausrichtung und Umsetzung
politischer Aktivitäten.
 
Der SBV tritt kontinuierlich -- nicht nur in Wahlkampfzeiten -- als Partei in der
Öffentlichkeit auf und ist für deren Anregungen dankbar.
 
Aktuelle Themen werden rasch aufgegriffen und im Vorstand bearbeitet.
Hierbei werden auch die Kompetenzen von SBV-Mitgliedern gezielt genutzt.
 
Der SBV positioniert sich eindeutig und öffentlich zu politischen Themen.

Der SBV beginnt unverzüglich mit der politischen Offensive durch
Diskussionsrunden, Informationsveranstaltungen, Parteistände, Flugblätter.
Die Wahlkämpfe 2013/2014 sind „nur“ eine Fortsetzung dieser Aktivitäten.
 
Kern der Anstrengungen ist die Kommunalwahl 2014. Der Kreisvorstand ist
für die Wahl 2014 insgesamt verantwortlich und wird vom SBV unterstützt. Die
potenziellen Kandidaten/-innen des SBV zur Kommunalwahl sind noch 2012
zu gewinnen und bei der kreisinternen Kandidatenauswahl zu positionieren.
Hierbei wird der Ortsverband Groß Glienicke angemessen mit einbezogen.

Die Kandidaten sind intensiv vorzubereiten und in der Öffentlichkeit bekannt
zu machen. Die Wahlkampfstrategie des SBV wird 2013 festgelegt und mit
dem Kreisvorstand koordiniert.
 
Der SBV setzt sich beim Kreisverband nachdrücklich ein für eine konsequente
Kandidatenauswahl auf der Grundlage von persönlicher Kompetenz, Integrität
und Loyalität.
 
Der/Die OB-Kandidat/-in soll sich in der stadtpolitischen Auseinandersetzung
bewährt haben und so der Bevölkerung bekannt sein. Vorzugsweise ist er/sie
Fraktionsvorsitzende(r) oder ein(e) bewährte(r) Beigeordnete(r).